Angela Fritzen, diktiert
Schreibauftrag für den Tages-Anzeiger: “Brockenhaus Heilsarmee”
Brocki ist eine Laden, das alles gebrauchte Sachen gibt. Alle haben preiswerte Sachen gekauft. Es gibt Kindersachen und Spiele. Es gibt auch Sachen von Babys. Es gibt viele Sachen. Es gibt auch Geschirrsachen, es gibt Tassen und Gläser. Und das ganze Geschirr. Das ist die coole Sachen, die es nur gibt. Heilsarmee ist die Visitenkarte von Brocki-Laden. Haben wir geschenkt gekriegt, weil die auch sehr viele gebrauchte Sachen haben mit Spielsachen, alten Tasche und das Geschirr, alte Möbel, die die nicht haben wollen, das die anrufen hat in Brocki-Laden, das die das weiterverkaufen könnten. Fast alles gibt es nicht, dass es gebraucht wird. Ich habe sehr viele Taschen gefunden, das mir den Rucksack so gefällt. Der Rucksack ist sehr preiswert. Es kostet nur 4 Franken. Was ich denn nicht brauche ist die Kinderbücher, weil ich das nicht gebraucht habe. Ich hatte es mal für mich gebraucht zum Lesen, weil ich langsam groß werde. Die habe ich in meinen Schrank gelassen. Ich könnte den Bücher zum zu Brocki-Laden geben und die können das gut verwenden, weil die können die Bücher zu verkaufen und die alten Taschen das ich nicht brauche, billig. Nur wenn es kein Loch drin ist, dann würde ich die Tasche in den Müll schmeißen, weil das zu alt dafür ist.
Marc Lohmann, diktiert
Schreibauftrag: “FREITAG Shop” in Zürich, Freitag Taschen, www.freitag.ch
LKWs mit Planen kommen an. LKWs kommen aus Deutschland und Dänemark nach Belgien, Holland. Große Stadt: Europa. Die LKWPlanen verschiedenen Farben: Weiß, hellgrau, rot, grün, Farbe blau. Auf der Plane wird dann auch Schrift draufgedruckt und die Schrift vom LKW muss auch von außen von der Autobahn lesen. Auf dem LKW sitzt richtig fest die Plane und es kann nicht runterfliegen. Es ist ganz dicht innen drin und es nicht nass, nur die Plane wird dann vom Regen nass und kalt.
Dann holen die Plane weg und durchgeschnitten ein Stück von der Plane wird abgeschnitten. Die Plane mit dem Messer schlitzt da durch. Die nähen Plane dran, mit der Nähmaschine. Eine starke Maschine näht man die Sachen. Handtäschchen nähen an der Maschine. Boxsack, Einkaufstüte, Rucksack, Computertasche, Kulturtasche. Ein Stück Plane wird abgeschnitten. In der Fabrik in Zürich in der Schweiz. Freitag. Freitag – es ist so ähnlich wie Wochenende. Wer näht die Freitagtaschen? Die Taschen näht man mit der Schreibmaschine. Menschen aus der (Behinderten) Werkstatt in der Schweiz. Auch in Portugal und Tunesien. Es gibt nicht genug starke Nähmaschinen hier. Ich arbeite mit meinen Kollegen in der Werkstatt in der Spülküche. Ich nähe keine Taschen. Die Tasche ist teuer. Teuerer als billige Tasche. Fertig ist die Tasche! Die Taschen riechen nach Leder.
Veronika Hammel, diktiert
Schreibauftrag: Theatercompagnie aus Belgien “Theater Stap”,
Stück “OOK”, Theaterfestival “Okkupation”, Zürich
Diesen Text finden Sie im Ohrenkuss-Heft zum Thema Schreiben.
Veronika Hammel, diktiert
Schreibauftrag: “Sprüngli”, alte Züricher Konditorei und Konfiserie,
“Luxemburgerli” – Spezialität des Hauses
Also Sprüngli ist in der Schweiz. In Zürich. Und auf dem Paradeplatz. Und ist ein Café. Mit Laden unten drunter. Da gibt es auch Luxemburgerli. Die haben so verschiedene Farben. Eine sieht rosa aus. So braun. Sah gelb aus. Und die gibt's auch in weiß. Gibt es auch in dunkel. Und hell-dunkel. Also außen drum haben sie wie in eine Semmel. Und innen drin ist es weich. Da gibt es nei gefüttert. Außen ist es rosa und innen drin ist es gelb. Die Luxemburger sind kleiner als die Semmel. Die sind so mini groß. Den rosanen probieren: Mhm, bisschen sauer. Zitrone. Hat ein bisschen einen komischen Geschmack. Ich probier den gelben Luxemburger. Also die schmeckt gut. So eine Art wie Vanille. Ein bisschen hart und saftig und weich. Schmeckt wie Nugat. Bei der hell braune Nugat. Da war noch ein extra Raum. Mit Schiebetür. Da haben wir Kaffee und Kuchen gekriegt. Dann haben wir dann geschrieben. Dann haben wir den ersten die zwei Interview gemacht. Also da war so einen Raum. Das war die Cafeteria. Dann wollten wir unsere Schreibsachen rausgeholt. Dann haben nur gearbeitet. Da war noch ein Laptop draußen. Für den Ohrenkussteam. Und nach der Ohrenkuss war dann wieder eine Cafeteria. Wo wir darin verwandelt haben. In den Cafeteria in die Ohrenkussredaktion. Das war ein Okkupation. Wo wir uns verwandelt haben. Wo die Cafeteria drin war, war jetzt der Ohrenkuss drin. Es hat sich keiner beschwert. Das fand ich ganz nett. Das war die Sprüngli. Die Sprüngli war auf dem Paradeplatz. Wo auch die zwei Kunstwerke sind. Und wo noch Leute draußen sitzen. Und wo die Straßenbahn fährt. Und Ohrenkuss hat es wieder Okkupation verwandelt. Also Café Sprüngli ist ein schöner Café. Wo man sich draußen hinsetzen kann und die Leute beobachten. Und zugucken wie die Bedienungen arbeiten. Man kann sich auch in den Laden was kaufen. Und man kann sich was bestellen. Und die machen gerade Kaffee. Und servieren das auf'm Tisch. Und da laufen auch Leute vorbei. Und mir gefällt es hier gut und die Sonne kommt raus. Ich habe gestern Erdbeerkuchen gegessen. Einen halben. Und zum trinken Cappuccino getrunken. Qualität war gut. Und da fliegen auch Tauben rum. Die Bedienungen waren nett.
Marc Lohmann, Veronika Hammel, Angela Fritzen, diktiert (Gemeinschaftstext)
Liebe Eishockey-Büro,
und die Tages-Anzeiger Zeitung vielleicht die Zeitung fertig –
ausgedruckt ist.
Wir hatten sehr viel Spaß an der Arbeit auch in der Woche
viel geschrieben. Das Text von uns mit dem Foto
und die Schrift drin steht.
Viele Grüße an Ohrenkuss-Team,
www.tages-anzeiger.ch
Marc Lohmann, Vroni Hammel, Angela Fritzen
Alle Zürich-Berichte vom Ohrenkuss im Tages-Anzeiger:
www.ohrenkuss.de/presse/
Danke an das Züriwerk und an das Theater HORA für die Einladung nach Zürich
www.zueriwerk.ch, www.hora.ch und www.hora-okkupation.ch