Thema: Schreiben

No 19/2007

Themen in diesem Heft:

Schreiben für Ohrenkuss

Jasmin Schillkowski

Alle Leute sind froh, dass ich in der Zeitung schreibe. Also soll Ohrenkuss das bleiben, was es ist, eine Zeitung. Und jetzt bin ich aufgeregt – mein Herz klopft – weil ich mich freue – dass alle meine Freunde meine Zeitung lesen.

Moritz Höhne, diktiert

Manchmal Texte, mehr Schauspieler und Musiker. Ich fühle mich gut, Worte helfen verstehen für andere. Gut, stolz, zufrieden. Wichtig, was ich schreibe! Das ist gut, fast so toll wie Theater. Theater schöner, weil Zuschauer zu sehen. Leser nicht zu sehen, trotzdem schön.

Sicco Bremer

Ich schreibe gerne vür euch über mich und meine Gefüle. Autor zu sein ist ein Erlebnis das Gefül ist ser schön und das ir was über mich lesen könt.

Christian Janke

Ich fühle mich wie ein Journalist, das fühlt sich super an. Ich fühle mich stolz und superaffegeil. Die Schwarze Schrift wird gedruckt wird mit Zeitung gedruckt. Die Andren Journalisten haben beim Ohrenkuss Schon lange mit gemacht. Ich habe auch schon oft mal mitgemacht, das war Luxus und Schatz. Mir Gefällt es das Schreiben Spaß macht mit Behinderte Menschen, die können lesen. Ich bin beim Ohrenkussteam mitgemacht und fühle mich dabei sehr gut. Ich bin auch stolz darauf wenn jemanden liest was ich geschrieben habe.

Carina Kühne

Ich habe das Ohrenkussteam 2002 beim Down-Syndrom Kongress in Potsdam kennen gelernt und schicke meine Beiträge seither per email. Ich warte schon immer sehr gespannt auf den nächsten Ohrenkuss. Nach jeder Neuerschienung gibt es Lesungen, bei denen ich auch sehr gerne mitmache. Der Ohrenkuss hat auch schon viel Preise bekommen und es gab Radio – oder Fernsehsendungen darüber. Dieses Jahr war der Ohrenkuss für den goldenen Prometheus (Journalistenpreis) nominiert und Frau Dr. Peschka und ich durften an der Preisverleihung in Berlin teilnehmen. Obwohl wir den Preis leider nicht bekamen, war es ein großartiges Erlebnis für mich.

Judith Klier

Wenn ich das sehe mein Text das Lese ich vor mir her und weise es macht das ganze Magazin durch zu lesen wemmich mal Zeit wenn ich mal sehr viel in Ohrenkuss zu lesen. Ich wünsche Es Mir das alle des Lesen es gibt viel gute Texte die mir lesen lesen ind ich hab mr auf wenn ich mal früher geschrieben habe dann werde ich schreiben. Ich schreibe gerne für eine Zeitschrift weil es Spaß macht um weil ich glücklich bin das ich des gefunden habe das mit andern Leute das zu machen das macht Spaß und ist schöne da mit zu machen das ich immer erat Abend schreibe.

Marc Lohmann, diktiert

Schreibe sehr gerne viel und lesen. Mir gefällt das noch diktieren. Oder alleine schreiben für die Postkarte. Wir schreiben für die Zeitung für die Nachrichten hier im mit den Kollegen weiter zu bringen.

Wie sind Sie AutorIn von Ohrenkuss geworden? Inken Miltner_Ich habe durch den Thema Mode durch gelessen und habe an Ohrenkuss gemailt und das mir die Zeitung besonders gut gefällt. Dann wurde ich gefragt Ob ich mit Schreiben möchte. Verena Turin_Ich weiß es leider nicht, wie ich als Aussenkorrespondentin von Ohrenkuss geworden bin. Wie ich die Anfrage von der Redaktionschefitäten von der Zeitschrift Ohrenkuss per E mail bekommen habe. Und weil ich so gerne viel schreibe. Viele Seiten natürlich. Meistens bekomme ich den Ohrenkuss per Post geschickt, wenn ein Bericht von mir drinnen ist.

Was ist das für ein Gefühl, Ihre eigenen Text und Ihren Namen im Ohrenkuss gedruckt zu sehen? Svenja Giesler, diktiert_Für mich ist das Gefühl, dass ich endlich anerkannt werde mit meinem Namen. Und ich fühle auch mit, dass ich nicht nur anerkannt werde, sondern auch dass ich auch da drin stehe mit einem Foto. Björn Langenfeld, diktiert_Meine Gefühle, das ist gedruckt. Text ist wunderschön. Jetzt meine Name. Meine Eltern freut der Heft, meine Name stolz. Meine Mutter die freut mich an Text geschrieben hat, dann kommt stolz und sie Fernsehen geguckt, meine Eltern, Ohrenkuss gesehen, die Leute hat am Telefon gesagt, für mich schreiben, schön schreiben, viel schreiben, Spaß macht. Keine Pause, weiter schreiben, freue mich drauf, mich, ich schreibe. Möchte ich gerne arbeiten. Verena Günnel, diktiert_Wenn ich so gerne schreiben kann über meine Texte mit meinem Namen. Mein Vater fühlt sich sehr gut über meinem Texten und meinem Namen zu lesen kann. Karoline Spielberg, diktiert_Meine Gefühl meine Texte ist schön ausgedruckt. Meine Eltern sind auch stolz auf mich, ich arbeiten gerne mit und ich schreibe – macht Spaß – ich freue meine Lesung, dass mein Text meine Gefühle sind gut, ich fühle mit, mit meinem Bruder, ich fühle auch besonders Horst Kollwitz. Angela Baltzer, diktiert_Meine Text bedeutet für mich sehr gut und sehr cool. Meine Eltern sind stolz über mich. Ich bin sehr viel schreiben für Ohrenkuss. Meine Eltern sind glücklich über mich. Meine Eltern guckt in die Zeitung, ich bin drinnen in die Zeitung. Da fühle ich sehr stolz auf mich. Jule Müller, diktiert_Das Gefühl, Text schreiben, das ist Jule Müller, Namen schreiben, dann hat Jule Müller den Text geschrieben. Jule Müller im Text hat Namen geschrieben, Ohrenkuss Hefte. Anderen Schwester heißt Jule Müller hat Text geschrieben für Ohrenkuss. Die haben Text gelesen, Mutter, Ohrenkuss Namen schreiben, Mutter freut sich. Julian Göpel, diktiert_Als erstes tue ich meine Zeitung raus für Ohrenkuss, ich such erst meinen Namen, wo auch meine eigene Text stehen und die lese ich als erstes vor. Meine Eltern sind stolz, dass ich auch in der Zeitung stehe oder manchmal auch im Fernsehen. Das ist ein sehr cooles Gefühl, meine Schwestern sind stolz auf mich, dass die mir die Daumen drücken, dass ich alles selbst geschrieben habe und die finden das auch cool. Meine anderen Leute in meiner Firma sind auch stolz auf mich, sie lesen auch die Zeitung, wo ich drin stehe. Manchmal sage ich es auch an in meiner Firma, dass ich beim Ohrenkuss in Bonn hier arbeite in der Redaktionssitzung, wo ich auch arbeite. Das ist ein sehr cooles und tolles Gefühl. Was ich auch toll finde, dass ich meine eigene Texte selbst schreibe, hier beim Ohrenkuss, oder auch zu Hause. Die gebe ich an Rosanna D'Ortona ab, die sammelt die Texte ein, die wir schreiben, oder was wir auch malen. Das Gefühl ist sehr spannend und sehr cool, dass die Leser alles wissen sollen. Ohrenkuss. Marc Lohmann, diktiert_Die Fotos finde ich auf dem Bild mit drei Leuten auf einer Treppe, saßen da und wurden auch fotografiert von dem Kamera Mann. Die haben sich noch an Ellbogen – an die Seite – haben sich hingelegt auf die beiden Schultern mit dem Kopf. Ich finde das Bild sehr gut und zu hingucken, weil das Bild ist sehr wertvoll. Ich find's gut auf meinen Namen zu schreiben in dem Text bei mir aufgeschrieben und das zu lesen im Heft steht. Ich finde sehr schön bei Ohrenkuss zu schreiben Thema über Schreiben, was wir wollen über die Texte zu schreiben und diktieren, weil wir Menschen mit Down-Syndrom Arbeitskollegen zusammenhalten ohne Ende, keine Pause. Dann habe ich noch zu sagen, gleich kurze Pause, nicht länger, weil dann müssen wir endlich zu Gang kommen und Ohrenkuss weiterhin viel Erfolg und gebt nicht auf und schreibt weiter bis das ganze Ohrenkuss Heft voll geschrieben ist mit den Texten, mit den Heften Fotos und die Bildern, die wir gesehen haben, diktiert von www.ohrenkuss.de. Michael Häger, diktiert_Schatz ist ein Ohrenkuss, ist ein Name. Wo kommt die Name her? Meine Mama lesen meine Zeitung, die guckt da rein, da bin ich, Ohrenkuss lesen. Ich guck’ erst mal rein und dann ich möchte gerne einmal machen, wo kommt einmal ein Name her kommt? Ich möchte einmal sagen, ein mein Text, ich glaube ihr dürft weiter lesen und weiter schreiben, nicht aufhören. Julia Bertmann, diktiert_Es war schön bei Ohrenkuss zu schreiben, aber jetzt ist die Zeit gekommen, wo ich mein Sporthobby weiter machen kann. Es hat mir auch Spaß gemacht, Pressesprecherin zu sein, aber ich habe gemerkt, dass es ganz schön anstrengend ist. Zu Hause schreibe ich meine Texte vor, tippe sie dann in den Computer und schicke sie an den Ohrenkuss oder ich nehme den Bericht, den ich getippt habe und ausgedruckt habe mit zur Redaktionssitzung. Also ich mache den Umschlag auf, nehme mir das Heft raus, ich weiß noch die Überschrift von meinem Bericht. Dann blätter ich schnell das Heft durch und sieh da, da sehe ich meinen Bericht. Ich sag mal, das ist ein tolles Gefühl für Ohrenkuss zu schreiben. Es war ein tolles Gefühl, dass ich zum ersten Mal im Fernsehen auftrete. Es war ein Glücksgefühl in meinem ganzen Körper. Das erste Mal, was ich geschrieben habe, war “In der Nacht”, da war der Ohrenkuss in einem ganz alten Raum. Mein Gefühl war, dass ich zum ersten Mal für eine Zeitung von Menschen mit Down-Syndrom schreiben konnte, das war ein super Gefühl.