
von Kaylynn, selbst geschrieben
So war ich als Baby:
In der Vergangenheit war ich als baby schon laut habe auch mal geschrien und geheult.
Ich füllte mich danach ganz ruig und ganz normal.
von Silvia Jasmin Krüger selbst geschrieben – von meiner Mutter erzählt
Ich kann mich nicht mehr so gut an meine frühe Kindheit erinnern. Aber meine Mutter erzählt mir, dass ich beim Aufwachen immer gelacht habe, wenn meine Mutter an mein Bettchen gekommen ist. Mein Onkel, den wir einmal besucht haben, sagte immer:
“Da ist ja unsere Morgensonne”.
Wenn meine Mutter mich dann angezogen hat, sagte ich jedes Mal “Mama sing!”
Sie musste die ganze Zeit singen beim Anziehen und beim Waschen und Kämmen. Sobald ich sprechen konnte, habe ich auch gesungen. Ich konnte ganz viele Lieder auswendig. Viele auch mit den dazu gehörigen Bewegungen.
Ich war sehr verschmust. Ich wollte immer mit meiner Mama knuddeln.
Das mache ich heute noch gerne.
von Peter Keller, diktiert
Der Keller ist ein Bub und hat an der Brust getrunken und an einem Fläschchen genuggelt. Keller hat Hosen an und war schwimmen, und hat im Sand gespielt mit Schäufeli. Dann Kindergarten. Keller hatte immer eine Glatze, ist getauft.
von Peter Rüttimann, diktiert, beschreibt sein Tauffoto
Meine Gotte (Patin) Gerber hat mich bei der Taufe gehalten, in der Kirche am Goldbrunnenplatz. Ich habe mich gefreut.
Mir ist es gut gegangen. Beim Freizeittreff bin ich aufgewachsen und habe Milch an der Brust getrunken.
Lina Rüttimann, meine Mutter, Hans Jakob Rüttimann, mein Vater, sind beide tot.
Neben mir steht Hans Rüttimann, mein Bruder. Er war auch mal ein kleiner Bub. Er war immer lieb mit mir.
Es gab keinen Streit, es ist normal.
von Susanne Kümpel, diktiert
Ich bin froh.
Ich bin früher klein bin.
Ich bin Baby bin.
Ich bin neugeboren in Welt.
Ich hab' Kinderwagen hingelegt und ich habe die Bambi daneben hingelegt.
Kopfkissen hingelegt.
Die Hände Bauch gefühlt. Baby.
Ich bin froh und stolz.
Und ich habe ein schöne Bausteine gehabt.
Einschlafen kann.
Quietscheentchen gespielt.
von Julia Keller, selbst geschrieben
Ich fande meine babyzeit sehr schön auch wenn ich sehr still und manchmal frech war. Ich hatte ja auch mal genörgelt und geweint aber nur weil ich hunger oder Traurig war. Aber sonst war ich ein ganz lieber, freches, niedliches und bisschen dickliches baby war. Das Leben als Baby fande ich richtig schön und habe schon damals viel gelacht und gelächelt. Damals hatte ich die Welt endeckt und wusste noch nicht mal das ich das Down-Syndrom als behinderung hatte aber was ich als baby früher gemacht hatte weiß ich nicht mehr 100%ig weil es schon 25 Jahre lang her war. Als baby habe ich mich so wohl gefühlt ich bekam viel Liebe von Eltern und Verwanden und das fande ich voll schön. Manchmal wünsche ich mir, ich wäre noch ein baby.
von Tobias Wolf, diktiert
Ich schicke euch ein Foto, da könnt ihr mich sehen, wie ich sehr süß bin, da war ich so drei, vier Wochen alt. Ich hab' bei meiner Mama viel Milch getrunken, und später hab' ich Chicken Nuggets und Pommes essen können. Früher hatten wir zwei Hunde gehabt, und früher hab' ich auch viel geschlafen und die Hunde hatten immer auf mich aufgepasst. Und damals hab' ich mich ganz klein gefühlt, weil ich noch klein war, und die Hunde waren sehr groß. Das sind Bernhardiner. Bei meiner Mama im Arm hab' ich mich sehr schön gefühlt. Und kuschelig fande ich das auch. Auf dem Foto habe ich mit meinen Händen gespielt, damit hab' ich meine Finger beobachtet. Als ich etwas älter war, hab' ich mit meinen Händen Schatten gespielt. Manchmal saß ich auf dem Schoß auf meiner Mama. Meine Mama hat Klavier gespielt, ich habe zugeschaut, wie die Hände sich bewegt haben. Ich erinnere mich an ein Klavierspiel was “Hoppla” hieß.
von Michaela König, selbst geschrieben
Als ich damals das erste mal die Welt erblickte, freute ich mich meines Lebens. Die Ärzte wollten mich näher untersuchen, weil sie eine Unregelmäßigkeit an meinen Händen fest gestellt hatten. Als die Untersuchungen beendet waren, kamen die Untersuchungsergebnisse heraus. Es stand endgültig fest, das ich tatsächlich das Down Syndrom in mir hatte. Erst sprach der Arzt mit meinem Vater, mein Vater wollte es nicht das meine Mutter erfährt. Das ich eine Behinderung in mir trage, er meinte das wäre für meine Mutter ein großer Schock. Daher sollte meine Mutter es schonend erfahren, die Ärzte gaben meiner Mutter ein Buch über Trisomie 21. Sie schaute sich das Buch an, ein wenig erschrak sie wie diese Kinder in diesem Buch mit Down Syndrom aussahen. Dann klärte der Arzt meiner Mutter auf, warum sie sich das Buch ansehen sollte. Aber das glaubte sie nicht was sie da hörte, sie wollte mich unbedingt sehen. Der Arzt holte mich, ich lag in den Armen meiner lieben Mutter. Ich war so ein süßes kleines liebe Baby, das sah man mir überhaupt nicht an. Das ich das Down Syndrom in mir trug, ich war so ein unschuldiges kleines Wesen. Ich hatte so eine Liebenswerte Art, ich hatte ein warmes und ein Liebevolles Herz. Damals als Baby habe ich mich rundum wohl gefühlt, ich war so überglücklich als mein Vati mich in seine prachtvollen Armen hielt. Das war so ein angenehmes Gefühl für mich, als mein Vater mich mit der Flasche fütterte. Er sah mir in die Augen. Mein Vater hatte so eine liebevolle Art. seinen Blick werde ich nie vergessen, er war so ein junger gutaussehender Vater. Die Art wie mein Vater mich erzogen hatte, werde ich nie vergessen, damals als ich so ein kleines Baby war. Und ich schon auf der Welt war, strahlte mein Vater wie ein Honikkuchenpferd. Also mein Vater war ein richtig guter Vater, als ich noch ein Baby war. Also ein Vater sollte ein weiches Herz für Kinder haben, er sollte auch reif für so ein kleines Baby sein. Er solle auch Verantwortung und Verantwortungsvoll sein, ein richtiger Vater sollte einen richtigen Beruf haben, wo er für diese Familie Unterhalt bezahlen sollte, ein richtiger Vater sollte auch immer Zeit für seine Familie haben können. Er sollte auch im Stande sein, sich für ein kleines Baby Verantwortung zu übernehmen. Und auch dazu zu stehen, ein richtiger Vater sollte ein Herz für Kinder haben er sollte Kinderlieb sein. Wenn ich mir so das Foto ansehe, wo ich mit meinem Vater drauf bin. Kommen mir die alten Erinnerungen wieder hoch. Was ein richtiger Vater tun muß, damit er ein richtiger Vater sein kann: Er sollte immer für sein Kind da sein. Er sollte seinem Kind eine Stütze sein, er sollte seinem Kind nie Versprechungen machen. die er so wie so nicht einhalten kann, weil er nicht weiß wann seine Zeit abläuft. alles endet einmal das ist halt der Lauf der Welt, man weiß nie was noch kommen kann. Aber die Erinnerungen und deine Kindheit kann dir keiner nehmen, der liebe Gott kann dich deinen Vater wie aus dem nichts aus dem leben reisen. Aber kann dir deine Erinnerungen an deinem Vater und deine Kindheit mit ihm gemeinsam nicht nehmen, ja da kann ich euch erklären, was das schöne an einem Baby mit Down Syndrom sein kann, das schöne daran ist, das man sich noch intensiver sich um so ein Baby kümmern könnte. So ein Baby mit Down Syndrom ist ein besonderes Baby, weil so ein Baby liebe und Geborgenheit ausstrahlt. Was ich mir von einem Baby mit Down Syndrom wünsche, da wünsche ich mir das es trotz seiner Behinderung, ein ganz normales und gesundes Leben führen kann wie gesunde Babys. Wenn es mal groß ist sollte dieses Baby, mal eine Persönlichkeit und eine Berühmtheit werden. Genau so wie ich, ich war auch ein Baby mit Down Syndrom. Und was ist jetzt aus mir geworden, jetzt bin ich eine berühmte Schriftstellerin geworden. Und schreibe eigene Bücher, das kann nicht jeder. Das ist das was ich mir von einem Baby mit Down Syndrom nur wünschen kann, das es so ein leben führen kann. Was ich bisher erreicht habe, das könnte jedes Baby mit Down Syndrom auch erreichen ganz ohne frage. Ja ich habe besondere Tips für Baby mit Down Syndrom, sie könnten ganz schlauer und klüger werden. Das sind meine Tips für Baby mit Down Syndrom, das Baby mit Down Syndrom trotzdem ein gesundes und erfolgreiches Leben führen können. Weil Baby mit Down Syndrom, auch nur Baby sind die auch Gefühle haben wie alle Babys, also sollten Babys mit Down Syndrom genau so behandelt werden wie normale Babys, weil Babys mit Down Syndrom auch Rechte haben, die auch ernst zu nehmen sind, alle Babys die Down Syndrom oder kein Down Syndrom in sich tragen. Es sind ganz normale Baby die auch liebe und Fürsorge brauchen, wie gesunde Babys. Also sollten sie auch dementsprechend behandelt werden, das sind wir allen Babys schuldig.