Thema: Baby

No 17/2006

Themen in diesem Heft:

Baby

von Carina Kühne, selbst geschrieben

Wie warst du als Baby?
Offensichtlich war ich ein ganz ungeduldiges Baby. Obwohl meine Mutter wochenlang liegen musste, kam ich schon 6 Wochen früher zur Welt. Ich war so winzig, dass mir alle Anziehsachen zu groß waren. Ansonsten war ich eine richtige Schlafmütze. Weil ich wochenlang keinen Ton von mir gab, meinte meine Oma besorgt: „Das Kind wird doch am Ende nicht taubstumm sein?“. Oft holte mich mein Bruder zu sich ins Bett und kuschelte mit mir. Wenn ich wach war, schaute ich meinen Mobiles nach und hörte der Spieluhr zu. Baden macht mir besonders viel Freude. Während mein Bruder (acht Jahre älter) in der großen Wanne lag, planschte ich im Badewännchen, das mit einem Aufsatz auf de Wanne befestig war. Weil ich so ein Leichtgewicht war, musste ich alle 4 Stunden gefüttert werden. War das anstrengend! Ich brauchte jedes mal eine Stunde für 20-30 ml Milch. Anschließend musste ich wieder schlafen und mich ausruhen.
Wie war dein Leben damals?
Um meine Muskeln zu kräftigen, musste ich schon sehr früh Gymnastik machen. Die Krankengymnastin gefiel mir gar nicht. Oft verweigerte ich die Mitarbeit und schrie wie am Spieß. Deshalb bekam ich anschließend Beschäftigungstherapie bei Ingrid. Sie war sehr lieb zu mir, hatte viel Geduld und Verständnis. Wenn ich nicht mitarbeiten wollte, ließ sie mich in Ruhe. Besonders gut gefiel mir dass Babyschwimmen. Ich war schon sehr früh eine Wasserratte. Leider hatte ich einen Herzfehler und oft krampfartige Bauchschmerzen. Ich bäumte mich so heftig auf, dass meine Mutter mich kaum halten konnte. Nach meiner Darmoperation wurde es besser. Allerdings blieb das Essen ein Riesenproblem. Es dauerte Stunden bis ich meinen Brei aufgegessen hatte. Mein Bruder musste Klavierspielen, damit ich überhaupt etwas in den Bauch bekam.
Da war Karlchen, mein etwas jüngerer Pflegebruder ein anderer Held. Er futterte rund um die Uhr, was man ihm allerdings ansah.Wir lagen oft auf einer Decke bzw im Laufställchen und spielten. Wenn wir im Garten lagen, tollten unsere Schäferhundwelpen zwischen uns. Während Karlchen krabbelte, rutschte ich auf dem Po um vorwärts zu kommen.
Wie hast du dich gefühlt?

Babyzeit!

von Anna Maria Schomburg, selbst geschrieben

Es ist das Schöne an einem Down Syndrombaby das es so wie die Anderen lieb gehabt wird, trotz seinen Problemen, dass es viel mit Anderen lernen und dazu lernen kann und sich angenommen und verstanden fühlt. Es braucht bei manchen Dingen etwas mehr Hilfe als Andere und es ist sehr schön, dass es diese Hilfe bekommt und es liebevoll behandelt wird.

Einmal

von Veronika Hammel, selbst geschrieben

Meine Brüder haben Mir gemocht. Sei haben Mich immer Mitgenommen wenn Meine Mutter Nicht da heim war Bin ich oft wegelaufen. Manschmal hat Mich die Polizei heim gefahren da waren Meine Bürder Neidisch.
Einmal Bin ich zum Griechen gegangen und habe Ein Cola geschenkt gerkiegt. Ein Frau hat Mir Einmal Ein Kleines Pferd geschenkt.
Einmal hab ich unser Auto gegen den Hauswand von den Nachbarn gefaren.
Einmal bin ich auf den Bahngleisen gesessen dan hat Mich der Vater den hindern versohlt.

Klein und zierlich

von Christiane Grieb, selbst geschrieben

Knäckebrot

von Romy Reißenweber, selbst geschrieben

Wie ich ein Baby war Habe ich immer viel Quatsch gemacht. Ich schwimme sehr gerne aber auch jetzt noch. Ich war schon mit zwei Jahre sauber weil meine Mama überall hien auch im Auto eine Nachttopf mitgenommen hat. Kneckebrot schmeckt sehr gut. Meine Mama hat auf meinem Bauch geblasen und ich habe gelacht weil ganz sehr gekitzel hat. Meine erste Geburtstagsorte hat lecker geschmeckt.

Afrika

von Jule Müller, diktiert

Wenn das Baby kommt noch nicht raus die eigenen und dann hat Angst. Der Baby kommt zum Herzen, wenn es dem schlecht geht, ist es krank und dann kommt das Baby aus der Windel. Baby hat Popo, dann muss reiben mit Tuch, nass, und dann kommt eine Frau und Doktor. Baby ist groß ist klein. Und dann kommt Besuch, dann kommt eine Schwester und dann kommt ein Bruder. Wenn es schlecht geht, dann ist oft krank dann schläft, Pullover und dann die Strümpfe und kann kommst du aus Afrika. Als ich 2 Jahre alt war Bin ich im Flugzeug in Griechenland gewesen.

Klein und niedlich

von Verena Günnel, diktiert